NEWSID: 1397
Datum: 18.01.2021 - 13:38 Uhr | Österreich

Tragödie am Timmelsjoch – weltbekanntes Motorradmuseum niedergebrannt: Großbrand am Timmelsjoch, Motorradmuseum, Mautstation und Restaurant brennen komplett nieder, hunderte alte Motorräder verbrennen, spektakuläre Drohnenaufnahmen und Interview mit dem Besitzer

Feuerwehr mit hunderten Kameraden seit den Nachtstunden im Einsatz, Schneefräse schleudert Schnee ins Brandobjekt, Motorradmuseum jährlich von tausenden Gästen besucht

Tragödie am Timmelsjoch – weltbekanntes Motorradmuseum niedergebrannt: Großbrand am Timmelsjoch, Motorradmuseum, Mautstation und Restaurant brennen komplett nieder, hunderte alte Motorräder verbrennen, spektakuläre Drohnenaufnahmen und Interview mit dem Besitzer: Feuerwehr mit hunderten Kameraden seit den Nachtstunden im Einsatz, Schneefräse schleudert Schnee ins Brandobjekt, Motorradmuseum jährlich von tausenden Gästen besucht

Datum: 18.01.2021 - 13:38 Uhr
Ort: Timmelsjoch, Gurgl / Österreich / Tirol

Tragödie am Timmelsjoch. Das weltbekannte Motorradmuseum am Timmelsjoch ist in der Nacht zu Montag ein Raub der Flammen geworden. Obwohl das Museum auf Grund der Coronapandemie geschlossen hat, schlugen in der Nacht meterhoch die Flammen in den Nachthimmel. Die Einsatzkräfte hatten Mühe den Einsatzort zu erreichen. Zwar ist die Timmelsjochstraße für Anrainer frei, doch die Anfahrt zum Museum gestaltete sich als sehr mühsam. Angekommen brannte das Motorradmuseum, samt Restaurant und Mautstation in voller Ausdehnung. Die Einsatzkräfte konnten von den 230 historischen Motorrädern nur wenige retten. Der Rest wurde ein Raub der Flammen. Mit allen Mitteln versuchte man den Brand zu löschen. Selbst eine große Schneefräse schleuderte Tonnen an Schnee ins Brandobjekt. 110 Feuerwehrleute waren stundenlang im Einsatz. Selbst am Montag musste noch immer aufwändig gelöscht werden. Ein Übergreifen der Flammen auf die Bahn konnte verhindert werden. Spektakuläre Drohnenbilder zeigen das Ausmaß des Brandes. Der Inhaber Alban Scheiber steht noch unter Schock, stand dennoch für uns für ein Interview zur Verfügung. Auch Einsatzleiter Matthias Klotz erzählt über den Brandeinsatz.

© extremwetter.tv / Daniel Liebl
Bilder sind honorarpflichtig zzgl. 7% MwSt. Alle Rechte nach Paragraf 2 UrhG vorbehalten.

Unsere O-Töne
Alban Scheiber – Inhaber Motorradmuseum Timmelsjoch: „Das kann man noch gar nicht abschätzen. Wenn man solch einen Anruf bekommt, ist man erst einmal geschockt. Hier ist mein Lebenswert zerstört. Man kann eh nichts machen, Katastrophe. Zurzeit haben wir ganz viel Pech. Aufstehen und weitermachen. Wichtig ist, dass man keinen Personenschaden hat. Wir haben ein paar Sachen verloren, die man nicht ersetzen kann. Man kann es noch nicht realisieren.“

Matthias Klotz – Kommandant Feuerwehr Gurgl: „Alarmiert wurden wir 04:38 Uhr alarmiert. Wir wurden zu einer Brandmeldeanlage alarmiert. Da werden wir oft alarmiert. Als wir ankamen kam uns dichter Rauch entgegen. Ein erster Trupp ging ins Objekt und sahen, dass alles im Vollbrand stand. Das Museum ist ausgebrannt und versuchen ein Übergreifen auf die Bahn zu verhindern.“

Bestellen Sie unser TV-Material unter +49 (0) 172 6346490

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugriff zu den Videodateien zu erhalten.